Deutschlernen mit Spaß und modernen Techniken
Deutsch lernen in einem Gruppenkurs macht Spaß. So sollte es im Idealfall zumindest sein. Das bedeutet natürlich sehr viel Arbeit und Vorbereitung für die Deutschlehrer. Die Gruppen setzen sich aus unterschiedlichen Teilnehmern aus unterschiedlichen Kulturen zusammen. Die Lehrer sind somit gefordert, qualifizierten Deutschunterricht mit viel Spaß zu verbinden. Ziel des Deutschkurses soll sein: den Schülern die Angst vor der „schweren“ deutschen Grammatik zu nehmen und die Schüler zu motivieren, möglichst viel Deutsch zu sprechen. Denn die meisten Deutschlerner haben eine Blockade, was das Sprechen angeht. Das heißt für den Lehrer: Deutsch attraktiv zu machen und dabei die unterschiedlichen Erwartungen der Sprachschüler zu verbinden. Besonders wichtig ist dabei eine kleine Gruppengröße.
Jeder Deutschstudent lernt unterschiedlich und jeder hat andere Fähigkeiten. Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Alter, Geschlecht und Herkunft beeinflussen vor allem das Lernverhalten. Das Verhältnis im Deutschkurs aus Grammatik, Hörverständnis, Lesen, Schreiben und Sprechen wird nicht von jedem Sprachschüler gleich bewertet. Manche Deutschlerner wollen mehr sprechen und manche wollen die deutsche Grammatik verbessern. Jeder Schüler hat andere Vorlieben und Präferenzen. Daher empfiehlt es sich für Deutschsprachschulen, ein breites Spektrum an zusätzlichen Deutschkursen mit unterschiedlichen Schwerpunkten anzubieten. Spezielles Deutsch lernen mit Schwerpunkt Grammatik, Schreiben oder Konversation sind besonders gefragt.

Die Lehrer bereiten sich intensiv mit Spielen und Übungen auf den Deutschunterricht vor. In den unteren Niveaustufen werden häufig einfache Grammatikspiele wie Verbenbingo sowie Vokabelspaziergänge oder ähnliches gemacht. Die mittleren Stufen erfreuen sich dagegen an anspruchsvollen Spielen wie Tabu und interaktiven Deutschübungen. In den höheren Stufen wie B2 und C1 kommt es neben dem Feinschliff der Grammatik häufig zu politischen Diskussionen und Referaten. Das ist sehr beliebt, vor allem vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte. Bei privaten Sprachschulen sind die Deutschlerner sehr motiviert, haben hohe Erwartungen und somit viele Fragen. Das bedeutet eine intensive Vor – und Nachbereitung für den Lehrer sowie extra Übungen. Neben Deutsch als Fremdsprache ist es für die Lehrer sehr vorteilhaft, wenn sie Fachwissen auf anderen Themengebieten wie zum Beispiel in Geschichte mitbringen. Doch auch die Lehrerbücher und Lehrmaterialien bieten eine große Hilfe. Oftmals empfiehlt es sich, mehrere Materialien zu nutzen. Auch Medien wie Fernseher, PC und Beamer begeistern die Schüler.
Immer mehr Sprachschüler setzen jedoch auf Einzelunterricht. Die Nachfrage nach Qualität und guten Lernergebnissen steigt immer mehr. Der Deutsch-Privatunterricht ist stark im Kommen. Denn dort kann individuell auf die Probleme und Lücken im Sprechen oder der deutschen Grammatik eingegangen werden. Auch für das Erlernen von Fachvokabular ist Privatunterricht besonders sinnvoll oder im Trainieren der Aussprache. Einige Lehrer setzen dabei auf intensiven Phonetikunterricht.
Letztlich lohnt sich ein Deutschkurs für jeden Sprachinteressierten. Neue moderne Techniken vermitteln die Sprache spielerisch, interaktiv und professionell. Die Langeweile aus den Deutschkursen von vor 20 Jahren ist vorbei! Deutsch lernen mit Spaß bestimmt die Gegenwart.